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15.02.2008
SVP-Stellungnahme zur Kündigung der Gemeindeschreiberin
Die Gemeindeschreiberin Marie-Louise Arnet hat per 30.04.2008 ihr Stelle als Gemeindeschreiberin gekündigt. Die SVP bedauert diesen Entscheid ausserordentlich. Mit Ihr
verlieren wir eine kompetente, erfahrene und ausgewiesene Fachfrau. Die Gründe für Ihre Kündigung kennen wir leider bis heute nicht. Es gibt verschiedene Gründe die dazu geführt
haben könnten. Auf den 01.08.2008 wurde das neue Gemeindegesetz mit dem Führungsmodell eingeführt. Mit der Einführung wurde Marie-Louise Arnet vom Gemeinderat
als CEO bestätigt. Als Frau Arnet vor bald 4 Jahren die Stelle als Gemeindeschreiberin angetreten hat, suchte Sie einen 80% Job. Das dies anfänglich nicht möglich sein wird
wusste Sie allerdings. Im Laufe der 4 Jahre hat man ihr immer mehr angehängt, so dass Sie immer mehr auch Aufgaben des Gemeinderates übernehmen musste, speziell vom Bauressort.
Es kann nicht sein, dass eine Frau 20 Kilometer von Ihrem Wohnort entfernt, weg von Ihrer Familie und Ihrem Ehemann, tagtäglich bis in die Abendstunden arbeiten muss. Das führt
gezwungenermassen zu Konflikten. Bei so vielen Verwaltungsangestellten wie wir es haben, hätte es möglich sein müssen, sie so zu Entlasten, so dass Sie ihr angestrebtes Ziel einer
80% Stelle erreicht hätte. Stattdessen hat man ihr noch mehr Verantwortung übertragen, die der Gemeinderat mit dem Neuen CEO Modell, gegen den Willen der SVP, abgeschoben
hat. Vielleicht ist Marie-Louise bereits das erste Opfer, dieses für Meierskappel überhaupt nicht geeigneten Modelles. Wir wünschen Marie-Louise Arnet auf Ihrem weiteren beruflichen
Weg alles Gute und glückliche Stunden mit Ihrer Familie.
Ruedi Stöckli, SVP-Präsident SVP Meierskappel
13.12.2005
SVP-Stellungnahme zu Budget 2006 der Gemeinde Meierskappel
Geschätzter Gemeinderat,
Geschätzter Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Ich nehme es vorne weg. Die Ortspartei von der SVP hat an ihrer Parteiversammlung
vom 5.12.2005 dem Budget und der Investitionsrechnung mehrheitlich zugestimmt, meldet aber gleichzeitig grosse Bedenken für die Zukunft an.
Das Budget 2006 ist unserer Meinung nach zu optimistisch geplant. So ein Budget einzuhalten erfordert eine strikte Ausgabedisziplin vom Gemeinderat und ist fast nicht
möglich.
- Das Budget ist zum Teil mit fragwürdigen Argumentationen und mit zu vielen Annahmen gerechnet worden.
- Wir stellen fest, dass wir im Bildungswesen eine weitere, zum Teil massive Kostensteigerungen
haben. So z.B. Sekundarschule von 369'200 im Voranschlag
2005 auf 570'800 im Voranschlag 2006, das sind plus 54% ). Der Grund für die Erhöhung wird kaum nur bei der Erhöhung von den pro Kopf Beiträgen zu suchen sein.
- Wir stellen auch fest, dass in Meierskappel zu viele Experimente mit dürftigem Erfolg gestartet worden sind, wie z.B. GBF (Schule ohne Noten) und die Einführung
von der Basisstufe. Meierskappel kann sich schlicht und einfach finanziell keine weiteren Experimente und Versuche mehr leisten!
- Für uns ist nicht verständlich, wieso man für die Erschaffung eines Entwurfes der neuen Gemeindeordnung Fr. 45'000.00 ausgeben will. Dieses Geld könnte man sparen
indem man einen Entwurf einer ähnlich gelagerten Gemeinde übernehmen würde, von einer Gemeinde die die Gemeindeordnung bereits eingeführt hat. Wir erwarten vom
Gemeinderat auch, dass dieser Entwurf so oder so mit Einbezug der Parteien auf Meierskappel zugeschnitten wird.
- Für uns ist auch unklar, wieso der Gemeinderat kein Gesuch für Subventionen für die Revision von der Ortsplanung eingegeben hat. Was ist der Grund?
- Die Ablehnung von der Erschliessungstrasse Höfliland ist eine Ablehnung mit katastrophalen Folgen.
Der Verkauf „Höfliland“ wäre dringend notwendig für einen
weiteren Schuldenabbau, verbunden mit der langersehnten Steuersenkung. Wir können nicht verstehen, wieso man mit der Baugenossenschaft, die extra dafür gegründet wurde, das Gespräch nie
gesucht hat. Die Gründe dafür sind uns nicht bekannt.
- Der Finanz – und Aufgabenplan 2006 bis 2010 nehmen wir ablehnend zur Kenntnis, weil darin bis zum Jahre 2010 keine Steuersenkung vorgesehen ist
,
das hat zur Folge, dass der dringend notwendige Wachstum in Meierskappel nur langsam und schleppend vorangehen wird.
Die Fusions-Euphorie meine Damen und Herren ist vorbei. Meierskappel hat nur dann eine Chance, wenn die Steuerbelastung spätestens ab dem Jahr 2008 den umliegenden Gemeinden angepasst
wird. Unsere Nachbargemeinden auf der Luzerner Seite Root und Udligenswil haben den Steuerfuss auf nächstes Jahr gesenkt. Sonst passiert das was vor ein paar Monaten passiert ist, sonst
verabschieden sich die noch verbliebenen guten Steuerzahler und ziehen weg von Meierskappel.
Ruedi Stöckli, SVP-Grossrat, Meierskappel 13.12.2005
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13.12.2005
Kommentar zur Gemeindeversammlung 13.12.2005
Abgewiesene Asylantin wurde eingebürgert
Für die SVP Ortspartei Meierskappel ist die Einbürgerung von Edita Alaj ein Skandal und zwar aus folgenden, nachvollziehbaren Gründen:
Der Grundsatz der Einheit der Familie, die bei den Einbürgerungen in der Regel zu beachten ist, wird aufs gröbste verletzt. (Art. 44 Bundesrecht)
Edita Alaj erfüllt zwar die Wohnsitzfrist, verfügt aber nicht über eine ordentliche Bewilligung, sondern ist lediglich vorübergehend aufgenommen. Die Aufnahmebewilligung kann also jederzeit widerrufen werden. Ihre Einbürgerung ist
somit doppelt stossend, da sie erstens direkt vom provisorischen Status ins Bürgerrecht aufgenommen wurde und da sie zweitens jetzt Schweizerin ist, ihre Familie aber weiterhin nur provisorisch da wohnhaft bleiben darf.
Das Asylgesuch der ganzen Familie Alaj ist abgelehnt worden. Für die SVP ist aus diesem Grund klar, dass solche Einbürgerungsgesuche keine Chancen haben dürften, weil diese
Personen die Schweiz eigentlich längst hätten verlassen müssen. Sie haben nach dem abgewiesenen Asylgesuch gar keinen legalen Anspruch mehr auf einen längeren Aufenthalt in
der Schweiz. Die vorläufige Aufnahme, die verfügt worden ist, ist nur ein vorübergehender Status, der jeweils provisorisch erneuert wird beziehungsweise jederzeit aufgehoben werden kann.
Edita Alaj profitiert von der doppelten Zählung der Jahre zwischen dem 10. und 20. Lebensjahr. Nur so kommt sie auf die nötige Anzahl Wohnsitzjahre. Dies trennt sie aber formell von ihrer Familie.
Edita Alaj hatte vor er Einbürgerung keine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung. Die vorläufige Aufnahme ist wie der Ausdruck sagt vorläufig, also nicht auf Niederlassung hin ausgerichtet.
Mit der Einbürgerung geht sie somit vom vorübergehenden Aufenthalt direkt ins Bürgerrecht über. Wird die vorläufige Aufnahme der übrigen Familie vom zuständigen Bundesamt in Bern aufgehoben, bigt dies unweigerlich Probleme.
Es kommt noch dazu, dass ihre Familie nicht selber für ihren Lebensunterhalt aufkommen kann, das ist stossend, hat aber keinen direkten Zusammenhang mit dem
Einbürgerungsgesuch, das ja nur von der Tochter gestellt wurde. Es ist aber trotzdem zu erwähnen, dass die ganze Familie seit der Einreise in die Schweiz von uns unterstützt wird.
Für uns ist aus diesen Gründen unverständlich, wieso so ein Gesuch überhaupt gestellt werden darf. Uns ist natürlich auch bekannt, dass die Caritas dahintersteckt. Denen geht es nur um eines um ihre eigene Joberhaltung.
Ruedi Stöckli, SVP-Grossrat Ruedi Stöckli ________________________________________________________________________________________ 06.09.2005
Die SVP gratuliert Mary Sidler zur Stillen Wahl in den Gemeinderat
Nun ist es Tatsache geworden. Entgegen der letzten Gerüchten ist die Stille Wahl zustande gekommen und die FDP ist nach 1 1/2 jähriger Abstinenz wieder im Gemeinderat vertreten.
Wir wünschen Mary Sidler bei der Ausübung Ihres Amtes viel Durchhaltewillen und innere Zufriedenheit. Der neue zusammengesetzte Gemeinderat wird sich selber konstituieren. Wie
vorgängig besprochen wird der SVP Gemeinderat Christian Münger das Bauamt von Kurt Schrödel übernehmen und die neugewählte FDP Vertreterin Mary Sidler wird von Christian
Münger die Schulverwaltung übernehmen. Die anderen 3 Gemeinderäte behalten ihre Funktionen wie bisher. Die SVP-Verantwortlichen erhoffen sich in Zukunft durch diesen
Impuls eine nähere und bessere Zusammenarbeit mit der FDP. Wir hoffen weiter, dass das gemeindeeigene Bauland Höfli mit der dazu nötigen Erschliessung nun endlich angepackt wird
und so schnell wie möglich realisiert wird. Dazu braucht es viel Herzblut und viel Überzeugungsarbeit des Gesamt-Gemeinderates, ähnlich wie bei der Fusion mit der Gemeinde
Risch-Rotkreuz. Meine Damen und Herren Gemeinderäte, nach wie vor will eine Mehrheit der Bevölkerung von Meierskappel das Höfliland überbauen. Deshalb appelliert die SVP an den
Gemeinderat: “Nehmt es an die Hand und führt das seit 5 Jahren eingezonte Bauland, wo noch kein Stein auf dem anderen ist, einem guten Ende zu”.
Ruedi Stöckli, Ortsparteipräsident Meierskappel ________________________________________________________________________________________
05.08.2005
Gedanken zum Rücktritt von Bauchef Kurt Schrödel
Es ist dies der 2 Rücktritt eines Bauchefs in Meierskappel innerhalb von nur 11 Jahren. Beide sind kein Jahr im Amt gewesen. Ein dritter Rücktritt konnte nur knapp verhindert werden.
Was ist los in unserem Bauwesen? Die SVP bedauert den Rücktritt von Gemeinderat und Bauchef Kurt Schrödel ausserordentlich. Die Zusammenarbeit mit ihm während des
Abstimmungsprozesses der Erschliessungsstrasse “Höfliland” war ausgezeichnet. Sein Einsatz dafür war grossartig, was leider nicht von allen Seiten goutiert wurde. Er fühlte sich von
seinen Gemeinderatskollegen missverstanden und nicht mehr getragen. Die knapp verlorene Abstimmung über den Sonderkredit “Höfliland” hat ihm zu sehr zugesetzt. Wir vermuten
hinter dem Rücktritt wiederum verschiedene Auffassungen des Gemeinderates in der erneuten Planungsphase der Erschliessungsstrasse “Höfliland”. Hätte sich der Gemeinderat
bei der Abstimmung am 05. Juni 2005 als Botschafter für das Projekt eingesetzt, ähnlich wie bei der Gemeindefusion, hätte man die Abstimmung garantiert gewonnen. Aber wie will man
eine Abstimmung gewinnen, wenn man nur halbherzig hinter der Sache steht? Was noch schlimmer ist, ist die Tatsache, dass sich zwei ehemalige Gemeinderäte gegen das Projekt
und gegen Kurt Schrödel stemmten mit unwahren Aussagen, die sie in Fluglbättern veröffentlichten. Aussagen wie: “unqualifizierter Schnellschuss” und das Projekt sei nicht
durchdacht müssen einem wirklich zu denken geben. Von den ehemaligen Gemeinderäten hätten wir absolute Loyalität zum aktuellen Gemeinderat erwartet. Das gemeindeeigene Land
wurde im Jahre 2000 umgezont und vom Regierungsrat genehmigt. 5 Jahre hätte der damalige Gemeinderat Zeit gehabt etwas zu machen daraus. Solche Politik wie wir sie gerade
erleben in Meierskappel, haben wir bereits einmal gehabt vor 20 Jahren. Für die SVP trägt die politische Gruppierung Gib-M, die aus 9 Mitgliedern besteht, die alleinige Verantwortung für
das erneute Fiasko in unserem Bauwesen. Sie hat sich zu oft als Steigbügelhalter hergegeben für Personen die nur Ihre Eigeninteressen wahren wollen. Und gegen das hat
Kurt Schrödel richtigerweise gekämpft. Es ist für die Bürger von Meierskappel himmeltraurig erleben zu müssen wie wir ständig mit Negativschlagzeilen, wie dieser, in den Zeitungen
herumgeschleppt werden. Wie soll man da noch Gemeinderatskandidaten finden, wenn diese zum voraus schon wissen, dass sie alleine auf sich gestellt sind und dass sie verheizt
werden. Es wäre jetzt höchste Zeit, dass alle am gleichen Strick ziehen und dass wir endlich von diesen Negativberichten in der Zeitung wegkommen. Die SVP Meierskappel bedankt sich
bei Kurt Schrödel für die enorme Arbeit die er geleistet hat für die Gemeinde in der kurzen Zeit als Gemeinderat und hofft, dass er bald wieder zu seiner inneren Ruhe finden wird. ________________________________________________________________________________________10.06.2005
Sondersitzung des Gemeinderates zum Abstimmungsdilemmna
Der Gemeinderat von Meierskappel wird am 12. Juni eine Sondersitzung abhalten über die
neue Situation vom Bau der Erschliessungsstrasse Höfliland. Angesichts vom sehr hart geführten Abstimmungskampf mit verschiedenen Flugblättern, hätten wir vom Gemeinderat
erwartet, dass man die neue Situation im Griff hat. Die SVP hätte erwartet, dass der Gemeinderat mit Plan B auf die neue Situation reagiert hätte. Stattdessen hat der
Gemeinderat zu einer neuerlichen Lagebesprechung eingeladen. Das hätte alles vor der Abstimmung vom 05.06.2005 geschehen sollen. Das wäre strategisch gewesen. Sollte der
Gemeinderat auf die Idee kommen eine neuerliche Abstimmung mit den verschiedenen Varianten wie sie bereits an der Gemeindeversammlung vom 06. April geschehen ist,
durchzuführen, werden wir uns vorbehalten eine Abstimmungsbeschwerde einzureichen. Auch eine Auszonung des gemeindeeigenen Landes aus der Bauzone kommt für uns nicht in
Frage. Denn dadurch würde der Wert des Landes um das x-fache verlieren.
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05.06.2005
Sonderkredit Höfliland/ Fusion Risch mit Meierskappel
Das Stimmvolk von Meierskappel hat an der Urne ganz klar den Sonderkredit von 1.6
Millionen Franken für den Bau- und Erschliessung Höfliland abgelehnt. Mit einer Rekord Stimmbeteiligung von 76% wurde der Sonderkredit mit 280 NEIN zu 252 JA abgelehnt. Ebenfalls abgelehnt wurde
Schengen/Dublin mit 350 NEIN zu 201 JA. Das Partnerschaftsgesetz wurde mit 289 zu 258 NEIN angenommen. Wie es nun weitergeht werden wir bald erfahren. Morgen schon tagt der Gemeinderat. Dabei erwarten wir von ihm
eine klare Stellungnahme wie es weitergehen soll. Wir gehen davon aus, dass der Gemeinderat sich bereits im Vorfeld mit Plan B auf diese neue, leider nicht so erfreuliche
Situation vorbereitet hat. In der Gemeinde Risch hat heute gleichzeitig die Abstimmung zur Fusion Rotkreuz/Meierskappel stattgefunden. Mit einem ganz eindeutigen Resultat würden
die “Fusionsträumer” auf den Boden der Realität zurückgeholt. Mit 2249 NEIN zu 1056 JA wurde der Sonderkredit von Fr. 200’000 verweigert. Dieses NEIN ist ein klares Bekenntnis zur
Beendigung dieser Gespräche. Man will weiterhin mit guter Zusammenarbeit zwischen den beiden Gemeinden weiterfahren. Mit dieser Zusammenarbeit hat man über Jahre hinweg gute
Erfahrungen gemacht. Die Stimmberechtigen von Rotkreuz haben in ihrer Argumentation ihrer Angst vor einer zu grossen Verschuldung geltend gemacht.
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25.05.2005
Leserbrief
Verliert Meierskappel so an Glaubwürdigkeit?
Der Gemeinderat Meierskappel legt in seiner Botschaft zur Gemeindeversammlung vom 8. Juni
2005 der Bevölkerung ein fantastisches Rechnungsergebnis vor. Über 1 Million Franken Ertragsüberschuss ermöglichen einen massiven Schuldenabbau, die Pro-Kopf-Verschuldung
der Bevölkerung sinkt auf einen Schlag von 5323 Pranken im Jahre 2004 auf neu 3484. Franken und somit unter den Luzerner Kantonaldurchschnitt. Gleichzeitig will der
Gemeinderat mit dem im April mit grossem Mehr beschlossenen Verkauf von eingezontem und gemeindeeigenem Bauland einen weiteren Schuldenabbau, von netto 1,5 Millionen Franken
vorantreiben. Damit könnte die Pro-Kopf-Verschuldung auf unter 2000 Franken und damit tiefer als jene der Gemeinde Risch absinken. Klar sind noch einige grössere und notwendige
Investitionen nicht berücksichtigt, aber es sind dafür künftig auch höhere Steuereinnahmen zu erwarten. Die lang ersehnte Steuersenkung würde jedenfalls in Griffnähe kommen, und
Meierskappel wäre nicht nur eine lukrative Fusionsbraut. So weit, so gut, könnte man denken.
Weit gefehlt, gegen diesen massiver Schuldenabbau , sind ausgerechnet zahlreiche
Persönlichkeiten aus dem Kreis der Fusionsbefürworter. In einem Flugblatt äusserst sich u. a. der «Rädelsführer» der Fusionswilligen Manfred Bolt, gegen den Kredit für die Erschliessung
des gemeindeeigener Baulandes. In einem weiteren Flugblatt macht der ehemalige Gemeindepräsident J. Käppeli Stimmung gegen den Schuldenabbau.
Wer ist hier noch glaubwürdig? Welche Ziele verfolgen diese Leute eigentlich? Den
Fusionsgegnern der Gemeinde Risch wäre beinahe das Hauptargument, die Verschuldung der Gemeinde Meierskappel, verloren gegangen.
Die Gemeinde Meierskappel wäre in der Lage, aus eigenen Kräften, und ohne Fusion, auch
aus der Misere zu kommen, aber nicht mit solch äusserst fragwürdigen Personen und Argumenten. Risch tut gut daran, den Fusionskredit abzulehnen. Die Schulden übernehmen
wäre das kleinere Übel, die Glaubwürdigkeit wegen solch unzuverlässiger Partner aufs Spiel zu setzen wäre das andere!
OTTO WEBER, Holzhäusern
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13.05.2005
Die SVP gratuliert dem Gemeinderat
Die SVP ist hocherfreut über den sehr guten Rechnungsabschluss vom Jahr 2004. Diese Woche war der Zeitung zu entnehmen, dass mit dem erfreulichen Abschluss die
Pro-Kopf-Verschuldung um 1’839 auf 3’484 Franken gesenkt werden kann. Damit sind wir knapp unter dem kantonalen Durchschnitt von Fr. 3’500. Das ist genau in unserem Sinn.
Selbstverständlich dürfen wir uns jetzt nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Weiterer Schuldenabbau muss das Ziel sein. Die nächste Gelegenheit werden wir bald haben dazu.
Wenn das umstrittene “Höfliland” noch die Hürde schafft können wir unser nächstes Ziel in Angriff nehmen, nämlich eine massive Steuersenkung. Diese langersehnte Steuersenkung
würde uns gegenüber den beiden Nachbargemeinden Risch und Küssnacht um einiges attraktiver machen. Meierskappel hat eine vorzügliche und priviligierte Lage, die einige
Zuzüger locken wird, wenn die Steuerbelastung tragbar ist. Dazu braucht es aber ein Ja zum Sonderkredit von 1’600’000 Franken zum gemeindeeigenen “Höfliland”. Der Erlös durch den
Verkauf vom “Höfliland” würde uns einen weiteren Geldsegen von rund einer Million Franken bescheren, ohne Grundstückgewinnsteuern und Anschlussgebühren, die noch separat dazu
kämen. Das wäre die Chance für Meierskappel endlich besseren Zeiten entgegenzusehen.
N.B. Die Neuzuzüger von Meierskappel, die in den letzten Monate Häuser gebaut oder gekauft haben sind mehrheitlich aus dem Kanton Zug!!
siehe Pressemitteilung: unter Presse
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12.05.2005
Antwort vom Präsidenten der Schulpflegekommission
Sali Ruedi,
ich bin sehr erstaunt diese Information im Internet zu lesen ohne dass Du zuerst mit mir Rücksprache genommen hast. Die Vermutung dass hinter dieser Plakataktion die Schule oder Schulpflege steht ist absolut falsch.
Als gewählte Behörde ist es unser Auftrag und Verpflichtung die Schule und seine Schüler zu vertreten. Dieser Verantwortung sind wir an der Gemeindeversammlung nachgekommen und
haben den Standpunkt der Schulpflege dargelegt. Wir haben die Stimmbürger aufgerufen die Erschliessungsvariante vor dem Schulhaus abzulehnen. Die Schulpflege hat nach der
Gemeindeversammlung getagt und beschlossen diesen Entscheid nicht zu bekämpfen. Der Fokus sollte nun darauf gerichtet werden diese Strasse so sicher wie möglich zu gestalten.
Anfangs dieses Jahres wurde der Schülerrat gegründet. Dieser setzt sich aus zwei Schülern jeder Klasse zusammen und hat das Ziel den Kindern eine Möglichkeit zu bieten an der
Schule mitbestimmen zu können. Ende April hat dieser Rat getagt und beschlossen etwas gegen die geplante Erschliessungsstrasse, welche vor dem Schulhaus gebaut werden soll, zu
unternehmen. Die Initiative wurde von den Schüler-Vertretern ergriffen und wurde weder von der Schulpflege noch von der Lehrerschaft initiiert. Ein Vorschlag war, dass Zeichnungen und Plakate gemacht werden sollten.
Ich wurde über dieses Vorhaben informiert und habe darauf an der wöchentlichen Sitzung mit dem Lehrerteam teilgenommen. Ich habe in dieser Sitzung verfügt, dass keine
Zeichnungen ausserhalb des Schulareals aufgehängt werden dürfen und dass die Schulpflege diese Initiative und das weitere
Diese Sitzung hat gestern Abend stattgefunden und es wurde nachfolgendes festgelegt.
- Die Schüler können während einer Zeichnungsstunde an Plakaten/Zeichnungen arbeiten. Dies geschieht freiwillig und die Kinder dürfen auch andere Dinge malen.
- Die Schüler dürfen Ihre Zeichnung nach Hause nehmen, in diesem Fall wird ein Schreiben von Schulpflege und FES mitgegeben welche diese Initiative erklärt. Dieses Schreiben
beinhaltet weder Argumente, noch wird die kommende Abstimmung erwähnt. Auch wird keine Abstimmungsparole vorgeschlagen.
- Die Kinder dürfen diese Zeichnung innerhalb des Schulhauses aufhängen.
- Die Schulpflege ordnet ebenfalls an, dass diese Zeichnungen nicht ausserhalb des Schulhauses aufgehängt oder verteilt werden dürfen.
- An der Mai Info Veranstaltung wird die Abstimmung nicht thematisiert. Diese Veranstaltung ist der Information für das kommende Schuljahr gewidmet.
Die Schule ist Lebensraum und die geplante Strasse hat mit Sicherheit negative Auswirkungen auf den Betrieb in und um das Schulhaus. Deshalb verstehen und unterstützen
wir die Anliegen unserer Schüler und finden es legitim, dass sich auch die Kinder für ihren Lebensraum einsetzen. Seine Meinung äussern zu dürfen ist aber ein demokratisches Recht.
Dies unseren Kindern zu verbieten, kann nicht unser Ziel sein und würde die Institution des Schülerrats unglaubwürdig machen. Natürlich ist uns bewusst, dass dies nicht
unproblematisch ist und es verschiedene Ansichten dazu gibt. Diese sind genau so zu respektieren.
Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber dem Stimmvolk und der Gemeinde bewusst.
Gerade diese Verantwortung veranlasst uns zu unserem Engagement für Schule und Kinder. Zu keinem Zeitpunkt käme es uns in den Sinn die Kinder für diese Angelegenheit zu
missbrauchen. Diese Unterstellung weise ich mit Nachdruck zurück. Es wäre korrekt, wenn Du diese Stellungnahme auf der Internet Seite der SVP Meierskappel veröffentlichen würdest
und/oder die Mutmassungen gegen die Schulpflege korrigierst.
Mit freundlichen Grüssen
René Arber, Präsident Schulpflegekommission
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11.05.2005
Kinder verteilten der Bevölkerung Zeichnungen gegen “Höfliland”
Am Haus der Dorfbäckerei hängt ein Plakat gegen die Strasse, -gezeichnet von Kindern- das die eindeutige Parole gegen den Sonderkredit für das Höfliland beinhaltet. Gemäss Auskunft
einer Passantin, wurden solche Plakate von einer Gruppe Kinder verteilt: “sie vermute von der Schule”, dies sei aber schon kurz nach der Abstimmung vom 06. April geschehen.
Wir werden die Vermutung nicht los, dass die Schulpflegekommission, die ja an der letzten Gemeindeversammlung mit allen Mitteln dagegen votiert hatte, ihre wahre Aufgabe falsch
interpretiert. Wenn den Kindern in der Schule erlaubt wird über ein so wichtiges und zukunftsweisendes Geschäft Zeichnungen mit eindeutigem Inhalt zu malen, dann muss
verboten werden, dass diese ausserhalb vom Schulhaus aufgehängt werden dürfen. Wenn das von den Verantwortlichen zugelassen wird, wäre das ein Grund, sich dafür einzusetzen,
dass die Schulpflege nur noch eine beratende Kommission des Gemeinderates sein sollte, wie das im neuen Gemeindegesetz möglich sein wird. Wir werden uns jedenfalls, wenn es um die
Diskussion für die neue Gemeindeordnung geht damit gründlich auseinandersetzen.
Es darf auch nicht soweit kommen und kann auch nicht die Aufgabe einer gewählten
Behörde sein, sich gegen eine andere gewählte Behörde (Gemeinderat) aufzulehnen. Der Gemeinderat hat immerhin einen Volksauftrag, den er im Interesse der Bürger umzusetzen hat. Das man mit Hilfe von Kindern noch die Emotionen
schürt, um entsprechende Gegenstimmen zu organisieren, so ist das definitiv ein unhaltbarer Zustand welcher zu verachten.
Nach Angaben des Präsidenten der Schulpflegekommission soll Ende April der Schülerrat getagt haben und beschlossen haben, etwas gegen die geplante Erschliessungsstrasse,
welche vor dem Schulhaus gebaut werden soll, zu unternehmen. Die Initiative soll von den Schüler-Vertretern ergriffen worden sein und sei weder von der Schulpflege noch von der
Lehrerschaft initialisiert worden. Ein Vorschlag der Schüler sei gewesen, dass Zeichnungen und Plakate gemacht werden sollten. Offenbar hat sich der Schülerrat nicht an die
Spielregeln gehalten indem die Plakate ausserhalb des Schulhauses verteilt worden sind. Und in diesem Punkt haben die Lehrer und die Verantwortlichen ihre Aufgabe nicht
wahrgenommen. Es ist doch auch nachvollziehbar, dass die Kinder von Ihren Eltern inititialisiert wurden sind. Hat man sich da vielleicht nicht gar weit aus dem Fenster gelehnt?
Wir sind der Meinung, dass Eltern und Lehrer betroffenen Kinder sowie die Verantwortlichen der Schule zur Rede gestellt werden sollten.
Sind wir so tief gesunken, dass Kinder in Abstimmungskampagnen eingespannt werden müssen, wenn sich Erwachsene mit mehrfach gefällten Volksentscheiden nicht abfinden können? Die Schule ist nicht dazu da, sie für
Abstimmungskampagnen zu missbrauchen. Solche Missbräuche verurteilen wir aufs schärfste. Einer grossen Mehrheit der Gegnerschaft geht es grundsätzlich um die
Verhinderung der Überbauung und nicht um den Sonderkredit. Dass sich aber diejenigen, denen es um die Variante der Erschliessungsstrasse geht, nun als Steigbügelhalter
missbrauchen lassen, können wir nicht verstehen. Leider hat es auch Vereinzelte aus unseren Reihen, die solche Missbräuche unterstützen. Vom Geld, welches die Steuerzahler,
im Jahre 2000 für die neue Ortsplanung zu berappen hatten, darüber verliert das Gegen-Komitee keine einzige Silbe. Können wir es uns in Meierskappel wirklich leisten
Steuergelder in sechsstelliger Höhe zu verschleudern? In dem überparteilichen Komitee sind Personen dabei, die damals das Land in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft Stalden ausgezont
haben wollten, weil angeblich die Lärmemissionen zu hoch waren. Die Wahrheit war aber eine andere. Seltsamerweise sind die gleichen Personen nun auch wieder gegen die Überbauung des “Höflilandes”.
Wir rufen alle Stimmbürger/innen erst recht auf, sich für den Sonderkredit für die Erstellung der Erschliessungsstrasse des “Höflilandes” einzusetzen, langfristig gesehen ist das der
einzig richtige Weg, endlich die Finanzen von Meierskappel in den Griff zu bekommen, damit möglichst rasch die Steuern in Meierskappel gesenkt werden können. Nur so kann dieser
Gemeinde zur der dringend notwendigen Attraktivität verholfen werden, was sicherlich im Interesse der breiten Öffentlichkeit ist. Jetzt erst recht und deshalb braucht es am
05.06.2005 ein klares JA für den Sonderkredit für den Bau der Erschliessungsstrasse “Höfliland”. Ohne Ihr JA wird eine Steuersenkung in Meierskappel noch länger auf sich
warten lassen. Denn wenn Sie den untenstehenden Bericht lesen, wird auch Ihnen klar sein, dass die beabsichtigte Fusion mit Risch/Rotkreuz keine Mehrheit finden wird. Die Felle
schwimmen immer mehr davon. Die Zukunft von Meierskappel müssen wir also ohne Risch/Rotkreuz planen.
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09.05.2005 Presse
Nein-Komitee gegen die Fusion Meierskappel mit Risch
Kein Kredit ohne die Aussicht auf eine Zustimmung aus Luzern
Mit einem von über 50 namhaften Personen unterzeichneten Flugblatt wird in der Gemeinde Risch für ein Nein zu Fusionsverhandlungen geworben. Das von Moritz Betschart und Peter
Hausherr angeführte überparteiliche Nein-Komitee macht insbesondere geltend, dass von einer Weiterarbeit ein positives Signal von den Luzerner Kantonsbehörden abzuwarten sei:
“Es kann nicht sein, dass bei einem Ja der Rischer umfangreiche Abklärungen und Vertragsverhandlungen gemacht werden und zusätzliche Kosten in unbekannter Höhe
anfallen, mit der Konsequenz, dass schliesslich die Luzerner Nein sagen”, so das Flugblatt.
Weiter führt das Nein-Komitee auch finanzielle Folgen gegen eine Fusion an und zweifelt die
vom Gemeinderat vertretene Erwartung eines “Return on Investment” an.
In Risch könnte die erste kantonsübergreifende Gemeindefusion in Gang gesetzt werden. Das überparteiliche Komitee will es gar nicht dazu kommen lassen.
Der Abstimmungskampf ist lanciert: Auch wenn es am 5. Juni in Risch erst über die Aufnahme von Fusionsverhandlungen mit der Luzerner Gemeinde Meierskappel geht, so verbirgt sich
dahinter bereits die ganze Palette von Hoffnungen und Befürchtungen.
Für den Gemeinderat von Risch ist klar, dass sich die nach einer Fusion anfallenden
finanziellen Lasten langfristig mehr als auszahlen. Ein «Return on Investment», ein Rückfluss dieser Investitionen zeichnet sich für Gemeindepräsidentin Maria Wyss klar ab. Zudem
argumentiert der Gemeinderat, dass die Frage einer Fusion mit einer Veränderung der Kantonsgrenzen noch mehr Fakten erfordert, sicher aber landesweit Beachtung finden würde. (In welchem Interesse ist das Frau Wyss??)
In der Gemeinde Risch formiert sich unterdessen Widerstand: Das überparteiliches Komitee lehnt weitere Verhandlungen mit Kostenfolgen – am 5. Juni wird auch über einen Kredit von
400 000 Franken für die Vertragsverhandlungen abgestimmt – ohne die Aussicht auf eine Zustimmung aus Luzern grundsätzlich ab. Bislang haben sich Luzerner Regierung und
Parlament gegen kantonsübergreifende Fusionen ausgesprochen. Befürchtet wird auch, dass ein Zusammenschluss die Rischer Finanzsituation nachhaltig schwächen würde.
Martin Spilker ________________________________________________________________________________________
06.05.2005
Überparteiliches Komitee gegen den Sonderkredit “Höfli”
Mit einer klaren Zweidrittel-Mehrheit haben die Stimmberechtigten am 06. April 2005 den
Gemeinderat beauftragt das gemeindeeigene Land “Höfli” zum Verkauf zum Mindestpreis von 280 Franken anzubieten. Mit der gleichen Mehrheit wurde der Gemeinderat beauftragt, die
Erschliessungsstrasse vor dem Schulhaus durch zu planen. Für diese Erschliessungsstrasse wird nun ein Sonderkredit (Brutto Fr. 1’600’000 inkl. Bleientsorgung Schiessstand,
Quellenrecht, interne Erschliessungsstrasse, und Bau der Zufahrtsstrasse) beantragt, der den Stimmberechtigten am 05.06.2005 zur Abstimmung vorgelegt wird.
Inzwischen hat sich aber ein Überparteiliches Komitee formiert, grösstenteils aus dem Umfeld der Gib’M und CVP. Unter der Leitung von Walter Bucher, Hubert Knüsel und Sepp Koller, soll
eine Ablehnung des das Sonderkredites organisiert werden. Dieser Sonderkredit wird aus zwei ganz unterschiedlichen Gründen bekämpft. Die einen wollen die Führung der
Erschliessungsstrasse vor dem Schulhaus verhindern, die anderen wollen mit allen Mitteln die Überbauung “Höfliland” verhindern. Die einen machen sich so zum Steigbügelhalter der
anderen. Eine reine Verzögerungstaktik, welche den Meierskappeler Stimmbürger/innen überhaupt nichts bringt. Im Jahre 2000 hat man an einer Gemeindeversammlung mit grossem
Mehr beschlossen, das gemeindeeigene Land “Stalden” auszuzonen und dafür das “Höfliland” einzuzonen, mit der Begründung die Finanzen von Meierskappel wieder ins Lot zu bringen
(damals über 7 Millionen Franken Schulden). Nun sind von ein paar Initianten Bemühungen im Gange, welche klare Mehrheitsentscheide einfach nicht akzeptieren können, dieses Land
wieder auszuzonen. Wenn man weiss, was diese Umzonung damals wie viel Steuergelder verschlungen hat, dann ist diese Aktion reine Geldverschleuderung, die man sich angesichts
der Finanzen von Meierskappel überhaupt nicht leisten kann. Laut Meinung diese Nein-Komitees sollen die Zahlen, welche den Stimmberechtigen für die beiden Varianten der
Erschliessungsstrassen vorgelegt worden wartem, nicht stimmen. Dies Aussagen sind klar irreführend und dienen lediglich der Verunsicherung der Stimmenden, denn die gleichen
Zahlen werden auch für den Sonderkredit verwendet. Hier sind Einzelpersonen am Werk, die versuchen mit falschen Aussagen einen von den Stimmberechtigten gefällten
Gemeinderatsauftrag zu verhindern aus welchen Gründen auch immer. Meierskappel muss os oder so, unabhängig vom Ausgang der Fusionsabstimmung, massiv Schulden abbauen und so
rasch als möglich die Steuern massiv senken. Interessanterweise sind auch viele Personen dieses Nein-Komitees eifrige Verfechter der Gemeindefusion. Eines der gewichtigsten
Gegenargumente einer Fusion sind die enormen Schulden und der hohe Investitionsbedarf von Meierskappel. Nun wenn es darum geht, Schulden abzubauen und den Gegenbeweis
anzutreten, sind ausgerechnet diese Leute wieder dagegen. Abgesehen von der Glaubwürdigkeit jener, muss auch an die Verantwortung appelliert werden. Seit der
Einzonung des Höflilandes im Jahre 2000 bis ins Jahr 2004 hat der Gemeinderat genügend lange eine Denkpause gehabt, nun muss gehandelt werden. Die Chance, welche
Meierskappel momentan hat, ist ganz sicher einmalig und die nie mehr kommen.
Man will mit 2 verschiedenen Flugblättern diesen Sonderkredit bekämpfen und zwar just in
dem Moment wenn die Abstimmungsunterlagen versandt werden. Man hat der Überbauung des “Höflilandes” grossmehrheitlich zugestimmt, und nun wenns um die Sprechung eines
Kredites zur Einleitung dieses Vorhabens geht, will man das wieder bekämpfen!!! Arttypisch für Meierskappel, es geht wiedereinmal nicht um das Interesse der Öffentlichkeit, nein es
wird versucht Einzelinteressen durchzusetzen auf Kosten der Steuerzahler. Dies wurde in der Vergangenheit z.T. von denselben Personen angezettelt, was ja bekanntlich zum Desaster
führte. Für die SVP unverständlich, dass 3-fach gefällte Mehrheitsentscheide nicht akzeptiert werden können. Was haben wir denn in Meierskappel für ein Demokratieverständnis?
Lernen wir aus der Vergangenheit und machen nicht nochmals dieselben Fehler. Die Redelsführer solcher Aktionen (NEIN-Komitee) stehlen sich danach ohnehin aus der
Verantwortung. Wir ersuchen alle Stimmberechtigten, solchen Machenschaften deshalb endgültig einen “Korb” zu erteilen.
Die SVP von Meierskappel fordert die Stimmberechtigten auf, sich für den Sonderkredit von
Fr. 1’600’000 einzusetzen, damit endlich, -durch den Erlös des gemeindeeigenen Landes-, die Gemeindefinanzen von Meierskappel in ein gesundes und zukunftsträchtiges Verhältnis
gebracht werden können und die Pro-Kopf-Verschuldung unter den kantonalen Durchschnitt von 3500 Franken gesenkt werden kann. Dann profitieren alle Meierskappeler/innen und nicht nur einzelne. ________________________________________________________________________________________
06.04.2005
Ausserordentliche Gemeindeversammlung
Die SVP ist hocherfreut über den Abstimmungsausgang an der ausserordentlichen
Gemeindeversammlung vom 06. April 2005. Die Stimmberechtigten haben mit 65: 34 den Gemeinderat ermächtigt das Höfliland zu verkaufen. Mit dieser Ermächtigung hat man dem
Gemeinderat gleichzeitig den Auftrag erteilt, die fast Fr. 800’000 billigere Erschliessungsstrasse vor dem Schulhaus durch weiterzuverfolgen. Im Vorfeld der
Abstimmung hat sich die SVP sehr intensiv für eine zukunftsträchtige Lösung eingesetzt. Die SVP dankt allen recht herzlich, allen voran Bauchef Kurt Schrödel, die zu dieser guten
Lösung beigetragen haben. Wir gehen davon aus, dass der Gemeinde unter dem Strich ca. 1.5 Millionen Franken bleiben werden. Wir werden uns natürlich weiter einsetzen, dass der
Erlös durch den Verkauf des gemeindeeigenen Landes primär für den Schuldenabbau verwendet wird. Betrachtet man die Pro Kopf Verschuldung von Meierskappel so liegt diese
bei 5’200 Franken pro Einwohner. Der Kantonale Durchschnitt vom Kt. Luzern liegt bei 3’500 Franken, die des Amtes gar bei 2’500 Franken. Zu erwähnen ist, dass Meierskappel mit 5’200
Franken pro Kopf Verschuldung im Amt Luzern Land an der Spitze liegt. Es muss also unser Ziel sein die Pro Kopf Verschuldung von Meierskappel dem Kantonalen Durchschnitt
anzunähern. Nach dem das vergangene Geschäftsjahr der Gemeinde ziemlich sicher mit einem Ertragsüberschuss von ca. 1 Million Franken abschliessen wird, gehen wir in
Meierskappel langsam besseren Zeiten entgegen. Nach erfolgtem Schuldenabbau darf man eine Steuerreduktion langsam in Erwägung ziehen. Das wird die Gemeinde Meierskappel mit dem Bauland “Höfli” sehr interessant machen.
Ruedi Stöckli, SVP-Ortsparteipräsident ________________________________________________________________________________________
22.01.2005
Die SVP Ortspartei Meierskappel hat sich erneut mit dem gemeindeeigenen Land
auseinandergesetzt und ist zum folgenden Schlussergebnis gekommen.
Haltung der SVP- Ortspartei Meierskappel zum gemeindeeigenen Bauland „Höfli“
1. Die Strassenerschliessung von Variante 3 (vor dem Schulhaus durch), sehen wir als beste Lösung, nicht nur als Provisorium, sondern als feste Variante. Den Vorteil dieser Variante sehen
wir darin, weil ein großer Teil der Strasse schon besteht und weil wir so unabhängig sind von der Erbengemeinschaft Ulrich. Wir sind überzeugt, dass sich unter diesen Voraussetzungen schnell
interessierte Investoren melden würden. So wie es aussieht, wird sich diese Erbengemeinschaft nicht so schnell einig werden und so das Projekt der Gemeinde weiter verhindern.
2. Variante 3 ist auch deshalb vorzuziehen, weil in diesem Bereich die Abwasserleitungen und die Zuleitungen für das Elektrische, das Telefon, das Kabelfernsehen usw. verlegt werden
müssen. Zudem kann mit dem Ausbau der Zufahrtsstrasse die seit Jahren problematische Dorfbachführung –Gemeindescheune - Sportplatz bis zum Wald saniert werden und dadurch
gleichzeitig ein großes Gefahrenpotenzial endlich minimalisiert werden.
3. Mit den Varianten 1 und 2 der Erschliessungsstrasse mit der Führung hinter dem Schulhaus
durch, verbauen wir Land, das wir später für Erweiterungsbauten der Schule sicherlich noch brauchen werden. Bei der 1. Variante müsste gar teures Land hinzugekauft werden (für über Fr. 300’000.00), was wir klar ablehnen.
4. Es sprechen keine Gründe gegen die Variante 3, wenn man die Erschliessungsstrasse von Anfang an mit 30 km/h ausstattet. Das Verkehrsaufkommen ist bei diesen max. 20 Baueinheiten so oder so sehr gering.
5. Die Sicherheit der Schulkinder hat auch für uns absolute Priorität, darf aber nicht als Gegenargument gegen die Variante 3 der Erschließung verwendet werden. Die Vorgaben vom
Raumplanungsamt sind diesbezüglich sehr streng. Die Sicherheit kann mit verkehrsberuhigenden Maßnahmen zu jeder Zeit garantiert werden. Die Schüler könnten unter Umständen mit einer
Passarelle über die Erschliessungsstrasse geführt werden. Zudem müssen viele der Schulkinder auf Ihrem Schulweg mindestens einmal die Hauptstrasse überqueren, daran hat sich bis heute auch
niemand gestört. Meierskappeler Schulkinder in Rotkreuz müssen gar eine sehr verkehrsreiche Strasse überqueren, direkt vor dem Schulhaus
6. Die Lärmemissionen sind kein Grund, gegen dieses Projekt zu sein. In der näheren Umgebung hat es einige Liegenschaften, welche noch mehr betroffen wären.
7. Als Verhandlungspreis Fr. 300.00 bis Fr. 350.00 pro m2 erschlossen finden wir angemessen, weil mit diesem Preis die Häuser noch Käufer finden würden. Bei höheren Bodenpreisen wäre auch
der Preis für das Eigenheim viel höher und das wäre nebst den hohen Steuern vom Kt. Luzern ein weiterer Nachteil.
8. Mit der Variante 3 und dem Bodenpreis von 300.00 bis 350.00 Franken würden unter dem
Strich nach unserer Rechnung immerhin noch 1.5 Millionen Franken unserer Gemeindekasse zufließen, die wir zweckgebunden für den Schuldenabbau verwenden könnten. Weiter kämen Anschlussgebühren und Handänderungssteuern dazu.
9. Das Ziel der Ortsplanung 2000 war ganz klar, das gemeindeeigene Land mit absoluter Priorität zu überbauen mit der Zielvorgabe, die Schulden abzubauen und damit unter den
kantonalen Durchschnitt der Verschuldung zu kommen. Mit diesen Argumenten haben die Bürger damals der Ortsplanung zugestimmt. Wir vertreten die Meinung, dass der Gemeinderat
sich von diesem Ziel immer mehr verabschiedet und damit einen einmal kundgetanen Volkswillen missachtet.
10. Die Steuerzahler von Meierskappel haben das Recht, dass mit dem Geld das damals für die
Ortsplanung ausgegeben wurde, und das waren ja einige Huntertausend Franken, das Beste daraus gemacht wird. Ansonsten hätten wir es zum Fenster hinausgeworfen. a) -das können wir
uns in Anbetracht unserer finanziellen Lage einfach nicht leisten. b) -so darf man nicht mit Steuergeldern umgehen und c) -das sind wir unseren Bürgern schuldig, weil dieser Weg im Jahre
2000 vom Stimmbürger verabschiedet wurde und als rechtmäßig befunden wurde.
11. Meine Damen und Herren Gemeinderäte, wir müssen den Elan vom Bauboom möglichst
lange erhalten können, wenn nämlich die Abstimmung vom 05.06.2005 negativ ausfällt, dann lassen sich nicht so schnell weitere Investoren finden, die bereit sind in Meierskappel Geld zu investieren.
12. Wir ersuchen den Gemeinderat noch vor dieser Abstimmung vom 05.06.2005 Nägel mit Köpfen zu machen und schnellstmöglich und ohne zu zögern mit der Umsetzung vom
gemeindeeigenen Land zu beginnen. Die SVP hat Bedenken mit der zögernden Haltung des Gemeinderates. Ein Auszonen des „Höflilandes“ kommt für uns nicht in Frage, da es der Gemeinde erneut unnötige Kosten verursacht.
13. Für das „Höfliland“ konnte der Gemeinderat leider nie Herzblut vergießen. Der klare Auftrag, den man mit der Ortsplanung 2000 erhalten hat, will man nur zögernd umsetzen. Oft haben wir
das Gefühl, man versuchte ihn sogar mit dem viel zu hohen Bodenpreis zu verhindern. Die vom Gemeinderat eingesetzte „Baukommission Höfliland“ hatte einen realistischen Verkaufspreis
empfohlen, dieser wurde dann vom Gemeinderat grad mal um Fr. 100.00 erhöht und damit wurde eine realistische Verhandlungsbasis klar ausgeschlossen (siehe Besprechungsprotokoll der
Sitzung vom 27.05.2002, Pkt2, Seite 2). Mehrere Unternehmer haben uns bestätigt, dass der Preis wie er vom Gemeinderat mit Fr. 300.00 unerschlossen vorgeschlagen wurde, zu hoch ist. Es ist
offenbar einfach nicht mehr herauszuholen, das ist aber für uns längst kein Grund, das Land wieder auszuzonen.
14. Wir haben festgestellt, dass sich der Gemeinderat auf eine Studie abstützt die mit ganz
anderen Zahlen operiert und aus diesem Grund zu einem anderen Schluss kommt als wir. In dieser Studie ist offenbar die Rede von 12'000 m2 Bauland. Mit den Grenzabständen die
gesetzlich eingehalten werden müssen, sind dies aber nur 8'230 m2. Dies ergibt unter dem Strich ein ganz anderes Resultat.
15. Das Problem mit der Entsorgung von Scheibenstand und Zielhang der alten Schießanlage
wäre auf einen Schlag behoben. Würde das Land allenfalls ausgezont, müsste die Gemeinde einige Hundertausend Franken für diese Aufwendungen investieren. Das ist für uns einer der wichtigsten Gründe, an diesem Land festzuhalten.
16. Wenn jetzt der Gemeinderat die Meinung vertritt, dass man zuerst noch weiteres Bauland einzonen soll, dann macht er unserer Meinung nach einen Fehler. So bleiben wir auf dem
„Höfliland“ sitzen und das nur, weil der Gemeinderat pokert und zögert mit seiner Haltung. Wir sind überzeugt, dass das auch nicht im Interesse von Herrn Teuber vom kantonalen Raumplanungsamt ist.
17. Wir verlangen vom Gemeinderat, sich für die Interessen der Mehrheit der Bürger einzusetzen und auf keinen Fall sich für Eigeninteressen hinzugeben. Eigeninteressen haben in diesem Falle
keinen Platz und wären sogar verantwortungslos.
Wir bitten den Gemeinderat von Meierskappel all diese Argumente in Ihren künftigen Entscheidungen mit zu berücksichtigen. Wir können nicht mehr tatenlos zusehen. Wir werden
unserer Verantwortung als Ortspartei gerecht werden, indem wir die Interessen einer großen Anzahl Mitbürger vertreten. Mit diesem Schreiben wollen wir den Gemeinderat an den Auftrag
erinnern, den er mit der Einzonung vom gemeindeeigenen Land vom Stimmbürger erhalten hat.
________________________________________________________________________________________ 11.01.2005
Pressemitteilung
Die beiden SVP Ortsparteien Risch/Rotkreuz ZG und Meierskappel LU führten am 10.01.2005 im “Näscht” in Rotkreuz gemeinsam einen gut besuchten Diskussionsabend zum Thema Gemeindefusion durch. Die
beiden Ortsparteipräsidenten haben mittels Folien den Mitgliedern nochmals Vor- und Nachteile aufgelistet. Die angeregte Diskussion unter den Mitgliedern zeigte bald eine differenzierte Betrachtungsweise der
vorhandenen Meinungen. Auffallend war, das die Mitglieder von Meierskappel eher für eine Fusion, die Mitglieder von Risch/Rotkreuz eher gegen eine Fusion waren. Einig ist man sich aber in der Brisanz der
Sache, weil fusionswillige Gemeinden dadurch schweizweit eine Welle auslösen könnten. Allgemein ist man der Ansicht, dass die Machbarkeitsstudie zu optimistisch dargelegt wurde und dass deren Inhalt
teilweise auf wackligen Füssen steht. Es gibt immer noch zu viele unbeantwortete Fragen. Nicht nur die Einführung des kürzlich vom Stimmvolk angenommene NFA wird zu ganz anderen Resultaten führen, als
erwartet. Auch die vorgeschlagene unterschiedliche Besteuerung innerhalb einer Gemeinde wird als sehr kritisch beurteilt oder gar als rechtlicher Unsinn dargestellt. Die Finanzierung der Machbarkeitsstudie, die
ja bekanntlich zu ¾ von den Rotkreuzern Steuerzahlern berappt wird, war einzelnen Votanten ein Dorn im Auge. Es wurden Stimmen laut, welche den eingeschlagenen Weg der Fusion scharf verurteilten, weil man
entgegen des Luzerner Regierungsrates und ohne jegliche rechtliche Grundlage diesen steinigen Weg gewählt hat. Man war sich aber auch einig, dass der Kanton Luzern mit dem schwerfälligen
Raumplanungsgesetz wenig beiträgt, betreffend Wachstum der Gemeinde. Die in der Machbarkeitsstudie aufgezeigte Entwicklung mit ca. 220 Einfamilienhäuser seien deshalb für Meierskappel als Luzerner
Gemeinde kaum umsetzbar. Bei einem Durchschnitt von 1.63 Kinder pro Familie müssten als Folge davon die Infrastrukturen ausgebaut werden. Die Wasserleitungen und die Strassen von Meierskappel seien in
schlechtem Zustand, was für Rotkreuz erhebliche Investitionen zur Folge hätte, die im Bericht nicht erwähnt wurden. Bedenklich bei einer Fusion wäre der rasante Anstieg der Bodenpreise in Meierskappel
und die höhere Bewertung der Liegenschaften, was auch höhere Mietzinsen mit sich bringt. Positiv bewertet wurde die zukünftige Entwicklung, verursacht durch den Ausbau der Autobahn durchs
Knonaueramt. Man ist der Ansicht, das Meierskappel auch als Luzerner Gemeinde hiervon profitieren wird. Viel zu Reden gab auch die immer noch hohe Verschuldung der Gemeinde Meierskappel sowie die
Staatsverschuldung vom Kanton Luzern. Das viel schlechtere Steuersubstrat für Natürliche Personen in Meierskappel, was verglichen gerade mal die Hälfte eines Einwohners von Rotkreuz ausmacht, wird als
schlechthin empfunden. Die Zuger müssten anteilmässig die Kantonsschulden der Meierskappeler übernehmen, meinte ein gar skeptischer Teilnehmer. Auswirkungen des Nationalen Finanzausgleiches und
die jährlichen Kosten bis 2018 in der Höhe von 1.2 Mio. Franken, die von der Gemeinde Risch getragen werden müssten, gaben unter den Anwesenden am meisten Zündstoff. Die Frage, warum in der
Machbarkeitsstudie zu lesen war - die SVP-Risch/Rotkreuz sei völlig gegen ein Fusion -konnte nicht geklärt werden, deshalb war es auch nicht möglich, von den Anwesenden eine allgemeine Marschrichtung
abzuverlangen. Man war sich einig, dass beim gegenwärtigen Informationsstand eine Abstimmung zu früh wäre. Beide Ortsparteien wollen aber in weiteren Veranstaltungen der Meinungsbildung über die Fusion beitragen.
Ruedi Stöckli, SVP Ortsparteipräsident Meierskappel
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06.01.2005
Die SVP-Ortspartei Meierskappel sucht laufen Kandidaten für Ämter und Mandate. Gegenwärtig werden SVP-Vertreter für nachstehende Kommissionen gesucht:
- Kommission für Dorfplatzgestaltung
- Kommission für Ortsplanung - Umweltschutzkommission
Interessieren Sie sich für eines dieser oder auch anderen Themen, dann melden Sie sich bei bei unserer
Kontaktperson. Eine Information ist unverbindlich und kostenlos. ________________________________________________________________________________________
24.12.2004 NLZ
Verliert Luzern langsam an Boden? «Ein Zusammenschluss macht Sinn»
Wie aus der Presse zu vernehmen ist, findet eine Universitätsstudie aus Bern es sinnvoll; wenn die Gemeinde Meierskappel mit der Gemeinde Risch fusionieren würde. Schon länger ist bekannt, dass in
Meierskappel Bestrebungen für eine Fusion mit Risch im Gange sind, wobei der Hauptgrund im Steuervorteil liegen dürfte! Nun, ich finde eine Fusion mit einer ausserkantonalen Gemeinde Im Gegensatz zur Berner Studie nicht
unbedingt sinnvoll, sondern eher etwas riskant! Wenn man bedenkt, wie gross der Aufwand bezüglich all den bevorstehenden Änderungen im Administrationsbereich, im ZiviIstands- und Grundbuchwesen oder
auch nur schon beim Auswechseln aller Nummernschilder bei den Fahrzeugen usw. sein dürfte. Zudem müsste die Kantonsgrenze, welche seit zirka 200 Jahren respektiert wird, neu gezogen werden, was eine
Volksabstimmung des Luzerner und des Zuger Volkes voraussetzen dürfte. Sollte der Fusion dann tatsächlich in beiden Kantonen zugestimmt werden, würde ein Präzedenzfall
geschaffen, welcher noch weitere Gemeinden zu Abwanderungslüsten verlocken könnte. Da ist vorallem an Pfeffikon zu denken, wo auch schon ähnliche Gedanken gesponnen werden, oder an Wikon, welches
unmittelbar vor den Toren Zofingens liegt, aber auch an die Seegemeinden Greppen/Weggis/Vitznau, für welche es eine Überlegung wert wäre, mit dem steuergünstigeren Kanton Schwyz zu liebäugeln.
Die Luzerner Regierung wird sich diese gewünschte Fusion einer scheinbaren Mehrheit der Meierskappeler, noch gut überlegen. Es kann doch nicht sein, dass man das wunderschön gelegene Dorf
Meierskappel mit seinen grossen Landreserven (Bauland) und seinem herrlichen Wander- und Naturgebiet «Chiemen» am Zugersee so schnell preisgeben wird! Der ohnehin schon finanzstarke Kanton Zug könnte
sich im positiven Fall einer zusätzlichen Bereicherung erfreuen! JOSEPH ROTH, GREPPEN
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15.12.2004 Risch: Pressemitteilung zu den Fusionsabklärungen
Fusionsabklärungen der Gemeinden Meierskappel LU und Risch ZG. Grundlagenstudie
Am 14. Dezember ist vor über 200 Personen die Grundlagenstudie mit dem Titel «Machbarkeit und mögliche Auswirkungen eines kantonsübergreifenden Zusammenschlusses der Gemeinden Risch (ZG) und
Meierskappel (LU)» durch die Vertreter der Universität Bern präsentiert worden. Die Schlussfolgerungen des Berichtes zeigen klar auf, dass die Experten eine Fusion als sinnvoll und machbar betrachten. Nach
den Statements der beiden Gemeinden und der anschliessenden Plenumsdiskussion hat ein reger Austausch stattgefunden.
Die Präsentation sowie die Grundlagenstudie kann über die gemeindliche Homepage www.gemeinderisch.ch heruntergeladen werden. Die Grundlagenstudie ist auch in der KPM-Schriftenreihe (Kompetenzzentrum für Public Management der Universität Bern) erschienen und kann bei der
Einwohnerkontrolle für zehn Franken erworben werden.
Statement Risch Der Gemeinderat Risch ist trotz kurz- und mittelfristigen Mehrbelastungen von einem Return on Investment
überzeugt und prüft weiter die Fusion der beiden Gemeinden Meierskappel LU und Risch ZG. Mehrbelastungen müssen durch Aushandlungen minimiert werden. Anlässlich einer Urnenabstimmung am
5. Juni 2005 soll über die Frage abgestimmt werden, ob aufgrund der vorliegenden Fakten, ein Fusionsvertrag mit der Gemeinde Meierskappel ausgearbeitet werden soll. In der Botschaft dazu wird der
Gemeinderat seine Empfehlung abgeben und dokumentieren. Der Meinungsbildungsprozess wird mit einer Arena-Veranstaltung am Mittwoch, 2. März 2005, unterstützt.
Meinungsbildungsprozess
Der Gemeinderat hofft auf viele Eingaben aus der Bevölkerung und von interessierten Kreisen. Die Grundlagenstudie bildet dazu die Basis. Zustellungen können über die gemeindliche Homepage oder auf
postalischem Weg an den Gemeinderat gerichtet werden.
Der Gemeinderat wird gestützt auf die Grundlagenstudie, Eingaben und die Arena-Veranstaltung seine
Empfehlung bezüglich dem nächsten Schritt formulieren und spätestens mit der Botschaft zur gemeindlichen Urnenabstimmung veröffentlichen.
Der Einbezug der Bevölkerung ist unbestritten wichtig und muss gefördert werden. Gleichzeitig soll das durch die Fusionsabklärungen bestehende zusätzliche Interesse an der Gemeinde Risch weit über die
Kantonsgrenze hinaus genutzt werden. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat beschlossen, den Meinungsbildungsprozess mit einer Kampagne zu unterstützen: Fusion hin oder her - Information bitte sehr!
Mit dieser Kampagne will die Gemeinde Risch den Meinungsbildungsprozess in neutralem Sinne unterstützen und Marketing betreiben; also keine Pro- oder Kontrapropaganda seitens Gemeinderat.
Grundsätzlich wird festgehalten, dass für die Erarbeitung der Grundlagenstudie und die letzten Anlässe die Gemeinden Meierskappel und Risch jeweils gemeinsam als Auftraggeber und Veranstalter aufgetreten
sind. Für die nächsten Schritte ist nun Risch eigenständig gefordert.
Arena-Veranstaltung vom Mittwoch, 2. März 2005, 19.30 Uhr
An diesem Abend sollen verschiedenste Interessengruppen und die Bevölkerung zu Wort kommen. Die Zuger Regierungsrätin Brigitte Profos und Iwan Rickenbacher als Moderator haben bereits zugesagt.
Weiter sollen der Kanton Luzern, natürlich die beiden betroffenen Gemeinden sowie Politik, Wirtschaft und Kultur vertreten sein. Auch hier nimmt der Gemeinderat Vorschläge für die Gestaltung des Abends gerne entgegen.
Gemeindliche Urnenabstimmung vom Sonntag, 5. Juni 2005 Am 5. Juni haben die Rischer Stimmberechtigten an der Urne zu entscheiden, ob ein Fusionsvertrag mit der Gemeinde Meierskappel ausgearbeitet werden soll. |
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