|
„Jugendgewalt nicht einfach hinnehmen“
Die gesamte Jugendgewalt mit ihren
Folgeerscheinungen sind das Resultat der Erziehung und der fehlenden Nestwärme. Leider lernen die Kinder in ihrer Erziehung die Grundwerte und Regeln des Lebens nicht mehr. Ich bin Jäger und beobachte sehr oft in der Natur die
wildlebenden Tiere, deshalb bin ich der Meinung, dass die Menschheit von der Natur und den Tieren nur lernen kann. Es gibt in der Tierwelt keine Mütter, die ihre Kinder unbeaufsichtigt dem Schicksal überlassen. Die Tiermütter
beschützen ihre Jungen und lehren sie, wie sie sich in der Umwelt zu verhalten und zu benehmen haben. Die Kinder werden zu oft vernachlässigt und das Resultat davon sehen, lesen und fühlen wir in letzter Zeit fast täglich. Gewalt
kann sich dabei völlig verschieden äussern: In Form von Sprachgewalt, z.B. der „Fäkalsprache“ oder aber mit Gestik wie dem „Stinkefinger“ als psychische Gewalt wie Mobbing und Sticheleien bis hin zur körperlichen Gewalt in Form von
Prügeleien unter Jungendbanden.
In den Sechzigerjahren wurde von Psychologen die Ursache von Gewalt und Aggressionen in Frustration, Einengung, Unterdrückung und Angst gefunden. Deshalb wurde eine antiautoritäre Erziehung
gefordert. Heute ist die Enttäuschung riesengross. Bedingungslose Bedürfnisbefriedigungen haben Übersättigung und Langeweile und damit wieder Frustrationen und Aggressionen gebracht. Materialismus, Besitz und Konsum haben den
höchsten Stellenwert eingenommen und haben Geborgenheit und Zuneigung abgelöst. Dies führt bei vielen Kindern und Jugendlichen zu einer inneren Leere und Frustration.
Die Kernaufgabe der Kindererziehung wird allzuoft
vernachlässigt. Die Kinder sitzen oft auch aus Langeweile vor dem Fernsehen, weil die Eltern nicht zu Hause sind. Dort werden sie mit Gewalt geradezu eingedeckt. In zahlreichen Kinder- und Jugendfilmen oder Computerspielen bleiben
Gewaltanwendungen ohne Folgen, so dass dem Kind ein verzerrtes Weltbild vermittelt wird. Es kann somit kein Schuld- oder Unrechtsbewusstsein aufbauen. So wird Gewalt für Kinder zur Normalität. Nach einer Studie von Johann Peter
Gleiche (Fachhochschule Köln) sehen bereits Fünfjährige bis zu 70 Morde am Fernseher oder Computer pro Tag. Hier sind vor allem die Eltern gefordert, den Medienkonsum ihrer Kinder zu überwachen und zu begleiten und unter Umständen
zu verbieten.
Meine Forderung zur Problemlösung wäre eine grosszügigere Familienpolitik in Form einer massiven Steuererleichterung für Familien mit Kindern (anstatt Krippenplätzen), so dass sich ein Elternteil während der
Erziehung ganz der Kindererziehung widmen kann. Wie wollen erwerbstätige Eltern ihre Verantwortung bei der Kindererziehung wahrnehmen, wenn sie nach einem anstrengenden Tag müde nach Hause kommen und sich ausruhen möchten.
Zu Jugendgewalt führt sicherlich auch der Frust der Jugendlichen, wenn sie nach dem Schulabgang keine Lehrstelle finden und so zum Rumhängen gezwungen sind. Wir dürfen die Jugendgewalt nicht einfach so hinnehmen, sondern wir müssen
dagegen etwas tun, bevor noch mehr passiert.
Ruedi Stöckli, SVP-Kantonsrat, Meierskappel 1. GOKart-Grand Prix Meierskappel
Der 1.GOKart-Grand-Prix von Meierskappel, welcher von der SVP organisiert wurde, war ein grosser Erfolg. Rund 25 rennbegeisterte Meierskappeler fuhren am letzten
Sonntag nach Roggwill zum GoKart Race-Inn. Nach einem Einführungskurs mit 10 Runden Angewöhnungsfahrt folgte ein Zeittraining, welches ebenfalls 10 Runden beinhaltete. Die ermittelten Zeiten wurden addiert und der Durchschnitt
ergab den Startplatz. Während die etwas älteren Teilnehmer etwas vorsichtiger ans Werk gingen, kannten die Jungen weniger enge Grenzen. Das 10 Runden dauernde Rennen ermittelte denn auch einen möglichen Schuhmacher-Nachfolger. Nach
dem Rennen fand ein kleine Meisterfeier im Rest. Strauss in Meierskappel statt. Zu gewinnen gab es drei wunderschöne Pokale und weitere Preise. Die Pokale wurden von der Opel Garage Toni Rohrer gespendet.
Herzlichen Dank den Spendern, Sponsoren und den Teilnehmer fürs mitmachen.
Hier die Resultate des 1. GoKart-Grand-Prix Meierskappel;
1. Weber Ueli, 47.347 2. Weber Stephan, 48.542 3. Weber Daniel, 48.725
4. Weber Ruedi, 49.159 5. Knüsel Rolf, 49.529 6. Rohrer Toni, 49.345 7. Rohrer Kevin, 50.176 8. Köchli Joe, 50.838 9. Zoll Alois, 55.350
Das ist die durchschnittliche Rundenzeit bei 10 Runden à 630 m |
|