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Nebst der Verbreitung unserer, dem Allgemeinwohl dienenden politischen Zielen, sind wir bestrebt, allgemeine Informationen zu vermitteln. Dies erachten wir als
Auftrag, den Sie uns mit Ihrem entgegengebrachten Vertrauen erteilt haben.
Ort, Lage, Grösse Die Gemeinde Meierskappel liegt im Kanton Luzern auf einer Höhe von 497ü.M. Der höchste Punkt liegt auf dem
Michaelskreuz mit 794.8 m. Das Gemeindegebiet überdeckt eine Fläche von 923 ha, 61 a und 81 m2. Meierskappel ist eine der 107 Gemeinden des Kanton Luzern und liegt im Verwaltungsbezirk des Amtes Luzern-Land. Meierskappel grenzt mit
dem Gemeindegebiet Böschenrot-Chiemen als einzige Luzernergemeinde an den Zugersee. Das Wasser (Fläche 243 ha, 31a und 81m2) gehört jedoch dem Kanton Luzern und ist somit staatlicher Besitz. Einwohnerstand 1060 (31.12.2004).
Allgemeine Geschichte von Meierskappel Meierskappel ist zusammengesetzt aus "Meier" und "Kappel". Es bedeutet also Kapelle des Meiers. Wie bekam unsere Gemeinde diesen Namen? In allerfühester
Zeit regierten in unserer Gegend die Römer. Später waren es die Alemannen, und seit 538 herrschten die Franken. Das ganze Gebiet war somit dem Frankenkönig unterstellt.
858 verschenkte der Frankenkönig Ludwig der Deutsche,
ein Enkel von Karl dem Grossen, die ganze Gegend von Meierskappel an ein Frauenkloster in Zürich, an das Fraumünsterstift St.Felix und Regula. Die Klosterfrauen selber konnten aber unsere Gegend nicht bebauen. Darum hat das Kloster
einen Verwalter- einen Meier bestellt, der im Auftrag des Stiftes zu schalten und zu walten hatte.
Er musste folgendes besorgen: die Zinsen für das Kloster einziehen
Zu Gericht sitzen, wenn ein Frevel oder ein Diebstahl vorgekommen ist. Dafür sorgen, dass das Fraumünster keinen Schaden erlitt.
Als Belohnung besass der Meier einen schönen grossen Hof, ein
Bauerngut mit viel Vieh, mit vielen Knechten und Mägden. Sein Hof hiess Meierhof. Er war in Böschenrot. Dazu gehörte auch ganz Lendiswil.
Am Ende des 7. Jahrhunderts wurde unsere Gegend erstmals christianisiert. Der damalige
Meier hatte nun für sich, für seine Untergebenen und für alle Christen der Gegend eine Kapelle zu bauen. Die Christen hätten sonst nach Cham zur Kirche gehen müssen. Daraus entstand: Meierskapelle = Meierskappel.
Einige Geschichtsdaten von Meierskappel 1406 Meierskappel wird dem Kanton Luzern zugeteilt. 1798 Gefecht am Chiemen gegen Franzosen.
1847 Sonderbundkriege: Gefecht bei Meierskappel. Schaden ca. Fr. 8'000.--, 8 Tote. 1848 Abstimmung über die Bundesverfassung: Mit 20 zu 83 Stimmen verworfen.
1897 Böschenrot kommt zu Schulkreis Meierskappel, Ibikon fällt weg. 1939 Die Kirchgemeinde bekommt die heutige Gestalt. Politik in Meierskappel
Wie überall im Kanton Luzern beherrschten
auch in Meierskappel lange Zeit die CVP und die Liberalen die politische Szene. Der Gemeinderat setzte sich in früheren Jahren aus vier Vertretern der CVP und einem Mitglied der liberalen Partei zusammen. Seit den politischen
Unruhen in Meierskappel 1996 / 97 hat sich das Machtverhältnis geändert. Anfangs 1998 wurde die SVP-Ortspartei Meierskappel gegründet, welche sich seither stets bemüht das politische Gefüge nachhaltig zu verändern. Die noch junge
Partei konnte in den wenigen Jahren in der sie politisch mitkonkurriert schon sehr grosse Erfolge feiern. So haben wir es geschafft innerhalb von wenigen Jahren einen Grossrat und einen Gemeinderat zu stellen, zur Zeit als einzige
Partei von Meierskappel. |
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